Bücher und Co.

Geschichten!

Eine große Leidenschaft vom Hannibaellchen und mir sind Geschichten jeglicher Art. Dabei sind wir sowohl für sämtliche Medien offen, aber auch für viele unterschiedliche Genres zu haben. Wir lesen eben so gerne, wie wir an Konsole oder PC zocken, Brettspiele spielen, oder Pen&Paper-Rollenspiele in kleiner Runde genießen. Hier möchten wir für uns selbst, aber natürlich auch für Interessierte eine Liste sämtlicher Geschichten, welche wir 2017 entdecken konnten, wiedergeben – manchmal mit einer kurzen Rezension (Achtung Spoiler!) unsererseits, aber oft auch einfach, um uns selbst an all die Welten erinnern zu können.


Bücher
  • Harry Potter und das verwunschene Kind (J. K. Rowling, John Tiffany, Jack Thorne)    -> gelesen von Noelana (beendet am 04.01.2016 – 4 Stunden Lesezeit)
Rezension

Der achte Teil der von uns sehr geliebten Harry-Potter-Reihe ist nun schon seit einiger Zeit im Handel erhältlich. Kaufen und lesen konnte ich ds Werk erst jetzt, hauptsächlich aus finanziellen Gründen. Ein Buch ist der neue Harry Potter eigentlich nicht. Es ist ein Drehbuch zum Theaterstück. Das schreckte mich anfänglich auch ein wenig vor dem Lesen ab. Ich hatte angst, es könnte sich nicht flüssig und entspannt lesen lassen. Die Bedenken waren unbegründet und so war ich schon nach vier Stunden Lesezeit am Ende der Geschichte. Inhaltlich nur so viel: Einer von Harry Potters Söhnen entwickelt sich nicht so, wie es sein Vater gerne gesehen hätte. Er freundet sich mit dem Kind Draco Malfoys an und wird in Hogewarts Slytherin zugeteilt. Er ist ein Außenseiter und wird, ebenso wie Dracos Sohn von den anderen Kindern nicht gemobbt. In seinem vierten Jahr möchte er aus seinem Erbe Harry Potters Sohn zu sein ausbrechen und versucht mit Hilfe eines Zeitumkehrers die Vergangenheit zu verändern, angeblich um Fehler seines Vaters wieder gut zu machen. Dabei gerät die Gegenwart jedoch immer weiter aus den Fugen.

Die Geschichte liest sich wie eine Ansammlung aller hämmungslosen Phatasien fanatischer Harry-Potter-Liebhaber_innen (zu denen ich mich wohl auch zählen würde *hüstel*). Obwohl der Inhalt für Kenner_innen sehr vorhersehbar ist, macht es großen Spaß die Charaktere wiederzutreffen, deren Entwicklung weiter mitzuverfolgen und neue Eigenheiten an ihnen zu erkennen. Ich musste viele Male herzlich lachen, z. B. als Hermine Granger (die inzwischen Zaubereiministerin ist) gesteht, dass sie als Rebellion gegen ihre Eltern (die Zahnärzte sind) mit 40 eine Sucht für Karamellbonbons entwickelte, oder als Harry Potter gesteht, dass er Angst vor Tauben hat. Ingesamt waren es vier schöne, aber kurze Stunden mit diesem tollen Drehbuch. Ich hoffe wirklich, dass auch das Theaterstück irgendwann in Deutschland zu sehen sein wird.

  • Der Herr der Ringe: Der Ring geht nach Süden (J. R. R. Tolkien) – > vorgelesen von Noelana für Hannibaellchen immer vor dem Schlafengehen (beendet am 17.01.2016)
  • Drachenreiter – Die Feder eines Greifen (Cornelia Funke) -> gelesen von Noelana (beendet am 08.01.2016)
  • Die roten Matrosen (Klaus Kordon) -> gelesen von Noelana (beendet am 19.01.2016)
Rezension

Ich habe soeben eines der schwersten Bücher beendet, welches ich in den letzten Jahren gelesen habe. Es lies sich nicht aufgrund der verwendeten Worte schwer lesen, oder weil es einer seltsamen Grammatik, oder Textstruktur folgte. Es ließ sich auch nicht schwer lesen, weil es besonders episch oder düster und dunkel war. Es ließ sich schwer lesen, weil es zu realistisch, zu deutlich und zu unverblümt unsere eigene Geschichte aufzeigte. >Die roten Matrosen< von Klaus Kordon ist ein utopischer Roman. Sämtliche Hauptcharaktere sind frei erfunden und dennoch handelt es sich um ein historisches Werk, welches vielleicht im Kleinen mit Fantasie trickst, im Großen aber die Wahrheit sagt. Nicht umsonst beginnt Kordon sein eigenes Werk mit dem Satz: „Die Charaktere in diesem Buch sind frei erfunden und haben dennoch gelebt!“. Das Buch spielt im Winter der Jahre 1918/1919 und erzählt vom ersten Weltkrieg und der Novemberrevulution aus der Sicht des dreizenjährigen Helmut „Helle“. Dieser lebt mit seiner fünfjährigen Schwester, seinem eineinhalbjährigen Bruder, seiner Mutter und seinem kriegsverletzten Vater in Berlin Wedding, der ärsten Gegend der Stadt. Seine Eltern schließen sich den Spartakisten (für die geschichtlich nicht so Bewanderten: einer von der SPD abgespaltenen linken Arbeiterbewegung) an und kämpfen für den Sturz des damals noch herrschenden Keisers, gegen den Krieg und für eine neue Gesellschaftsordnung. Dabei bleibt das Buch so nah als möglich an den realen Gegebenheiten und vermittelt einen sehr guten Eindruck vom Leben am untersten Teil der Rangordnung. Die Familie kämpft mit Hunger, Kälte und Krankheit. Helle wird immer mehr in die Wirren der Revulution hineingezogen, nicht nur, weil er auf seine jüngeren Geschwister achten muss, wenn seine Eltern demonstrieren, sondern auch, weil er immer häufiger selbst als Laufbursche für die Spartakisten eingesetzt wird. Das Buch schildert in trostlosen Farben wie aussichtslos der Kampf mit den Wochen wird und führt sehr deutlich vor Augen, dass „glückliche Zufälle“, „erfüllte Wünsche“ und Dergleichen eben nur in Fantasyromanen vorkommen. So als wäre der Autor tatsächlich dabei gewesen schildert er die banalsten Dinge, wie das regelmäßige Wickeln des jüngsten Sohnen, das Anrühren der Haferflockensuppe oder das illegale Feuerholzschlagen. Obwohl ich als geschichts- und politikinteressierte Person durchaus objektiv weiß, dass ein ärmliches Leben vor 100 Jahren schlimm war, führt dieses Buch doch viel detailierter und erschreckender vor Augen, was es wirklich hieß damals gelebt zu haben. Obwohl jedem Leser/jeder Leserin von Anfang an klar ist, wie dieses Buch enden wird (Wir alle wissen, wie die Welt sich im letzten Jahrhundert entwickelte) ist es dennoch eine prägende Erfahrung. Ich würde nicht davon reden, dass es mir Spaß gemacht hat dieses Buch zu lesen – es hat mich häufig nachdenklich und depremiert zurückgelassen, aber es hat mich berührt. Klaus Kordon schrieb noch zwei weitere Bücher um die Familie von Helle, wovon das Eine zur Zeit Hittlers Machtergreifung 1933 und das Andere zu Kriegsende 1945 spielt. Ich kann mir sehr gut vorstellen diese Fortsetzungen ebenfalls zu lesen, im Moment brauche ich aber eine Pause von dieser Art der Literatur. Dennoch würde ich das Buch unbeschränkt weiterempfehlen. Tolle Literatur!

  • Die Insel des voringen Tages (Umberto Eco) -> gelesen von Noelana
  • Das kleine Gespenst (Otfried Preußler) -> vorgelesen von Noelana für Hannibaellchen immer vor dem Schlafengehen (beendet am 16.01.2017)
  • Neues vom Watership Down (Richard Adams) -> gelesen von Hannibaellchen
  • Skeleton Crew – Kurzgeschichtensammlung (Stephen King) -> gelesen von Hannibaellchen (beendet am 15.01.2017)
  • World War Z (Max Brooks) –> gelesen von Hannibaellchen
  • Charlie Bone und das Geheimnis der Sprechenden Bilder (Jenny Nimmo) -> gelesen von Noelana (beendet im April 2017)
  • Charlie Bone und die magische Zeitkugel (Jenny Nimmo) -> gelesen von Noelana (beendet im April 2017)
  • Charlie Bone und das Geheimnis der blauen Schlange (Jenny Nimmo) -> gelesen von Noelana (beendet im Mai 2017)
  • Charlie Bone und das Schloss der tausend Spiegel (Jenny Nimmo) -> gelesen von Noelana (beendet im Mai 2017)
  • Charlie Bone und der rote König (Jenny Nimmo) -> gelesen von Noelana

Wissenschaftliche Literatur

Hörbücher und -spiele
  • Der Schwarm (Frank Schätzing) -> gehört von Noelana

Filme

Konsole & PC
  • Assassin`s Creed (2007) PC-Version -> gespielt von Noelana (beendet am 05.01.2016 – 24 Stunden Spielzeit)
Rezension

Von wilder Spiellust gepackt beschloss ich vor einiger Zeit nun doch einmal die Assassins Creed-Reihe auszuprobieren, nachdem diese schon seit Beginn sehr positives Feed-Back erhält. Ich besorgte mir also den ersten Teil (einfach nur „Assassins Creed“), wobei ich vollkommen überfordert war mit der Vielzahl der bis jetzt erschienenen Teile. Vor allem die ersten Titel werden inzwischen fast schon verramscht.
Zur Handlung: Man spielt einen etwas bullig aussehenden Mann, welcher sich ohne zu wissen wie er dort hingekommen ist, in einem Labor wiederfindet. Bei ihm ist ein eher kauzig und böse aussehender Wissenschaftler und dessen Assistentin. Im Gespräch wird deutlich, dass der Mann von der Organisation für die der Wissenschaftler arbeitet entführt wurde und diese auch bereit ist zu töten, wenn er dem Vorankommen von dieser diehnt. Es stellt sich heraus, dass der Hauptcharakter eine Verbindung zu Assassinen hat oder hatte, wobei nicht klar wird wer diese Assassinen sind. Durch ein liegenähnliches aussehendes Gerät wird er gezwungen das Leben eines Vorfahren von sich nachzuempfinden. Der Wissenschaftler erhofft sich hierdurch eine fehlende Information, welche seiner Organisation und ihm weiterhilft. In der Vergangenheit spielt man den Assassinen Altair, welcher einem Assassinenorden angehört. An dessen spitze steht der „Meister“. Altair misslingt eine wichtige Mission, bei welcher er von einem Templer ein wichtiges Artefakt – den Edensplitter – stehlen sollte, da er das Kredo der Bruderschaft (1. Haltet eure Klingen fern vom Fleisch unschuldiger.; 2. Verbergt euch in der Masse.; 3. Gefährdet nie die Bruderschaft.) brach. Hierauf wurden ihm alle seine Ränge und Titel genommen und er beginnt als Novize erneut den Aufstieg in den eigenen Reihen. Der Meister gibt Altair die Aufgabe neun bestimmte Templer zu töten. Mit jedem Tod solle dieser einen Rang aufsteigen und sich so reinwaschen. Genau das ist als Spieler_in die Aufgabe. Altair reist in drei verschiedene Städte, welche wiederum in drei Distrikte aufgeteilt sind (3×3 = neun Todgeweihte). Dort muss er durch Taschendiebstahl, belauschen, verhören und Kampf Informationen über seine Opfer sammeln und diese schlussendlich umbringen. Außerdem gilt es in jedem Distrikt die höchsten Orte zu erklimmen und Unschuldige vor Verbrechern zu bewahren. Diese beiden Aufgaben und das einsammeln von Flaggen, die über die gesamte Karte verstreut zu finden sind, stellen die Nebenquests dar. Jedes Mal, wenn Altair einen seiner neun Ziele tötet, erfährt er ein wenig mehr über die Machenschaften der Templer. Diese wollen mit Hilfe des Edensplitters und dessen Macht Ilusionen zu erzeugen die Welt kontrollieren, den Menschen ihren Freien Willen entziehen und so für Frieden und Ordnung sorgen. Schlussendlich stellt sich heraus, dass der „Meister“ der Bruderschaft selbst der höchste Templer ist und Altair nur deshalb beauftragte die neun anderen Templer aus dem Weg zu räumen, welche um die Macht des Edensplitters wissen. Es folgt der Finalkampf zwischen Altair und dem „Meister“, welchen Altair gewinnt. Der Edensplitter, welcher im Vorfeld durch einen anderen Assassinen beschafft wurde, flammt auf und gibt eine Weltkarte aus Licht preis, auf welcher einige Punkte eingezeichnet sind. Daraufhin wird die Verbindung zwischen dem bulligen Mann und seinem früheren Ich abgerissen. Er befindet sich wieder im Labor. Dort wird klar, dass die Organisation, die ihn festhält, die neue Form der Templer darstellt. Die Karte zeigte die Position weiterer Edensplitter an und die Templer möchten diese nun finden und bergen, um so ihre Vision einer geordneten Welt umzusetzen. Der bullige Mann wird (noch) am Leben gelassen, weil die Asisstentin des Wissenschaftlers sich für ihn einsetzt. Als dieser dann alleine im Labor und seinem angrenzenden Schlafzimmer ist, entdeckt er eine Assassinenfähigkeit an sich, welche ihn geheime Schriftzeichen an Wänden und Boden lesen lässt. Diese wurden wohl von seinem Vorgänger angebracht. Mit dieser Information und dem Wissen, dass die Templer nun auf die Suche nach den Edensplittern endet der erste Teil der Reihe.
Ich habe für das gesamte Spiel nur 24 Stunden benötigt, obwohl ich wahrlich keine gute Gamerin bin. Andere hätten das Spiel wahrscheinlich in noch kürzerer Zeit abgeschlossen. Obwohl die Handlung wirklich interessant ist und es Spaß macht als Assassine über die Dächer der Städte zu springen, ist das Gameplay an sich doch eher langweilig. Die einzelnen Aufgaben wiederholen sich neun Mal und auch die Nebenquests sind eher ermüdend. Ich hoffe, dass in den nächsten Teilen der Reihe etwas mehr Abwechslung auf mich wartet. Dennoch hat es mir Spaß gemacht Assassins Creed zu spielen und so werde ich zumidnest den zweiten Teil auch einmal versuchen.

  • Assassin`s Creed II (2009) PC-Version -> gespielt von Noelana (beendet am 16.01.2017)
  • Assassin`s Creed Brotherhood (2010) PC-Version -> gespielt von Noelana
  • Mystery of Mortlake Mansion (Wimmelbild) -> gespielt von Noelana und Hannibaellchen (beendet am 19.01.2017)
  • Deadwood – Ghost Encounters (Wimmelbild) –> gespielt von Noelana und Hannibaellchen (beendet am 24.01.2017)
  • House of 1000 Doors – The Palm of Zarathustra (Wimmelbild) –> gespielt von Noelana und Hannibaellchen (beendet am 29.01.2017)
  • Terranigma (1995) –> gespielt von Noelana und Hannibaellchen
  • Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant (2013) –> gespielt von Noelana
  • Dragon Age: Inquisition (2014) PC-Version -> gespielt von Noelana und Hannibaellchen (beendet im Mai 2017 – über 120 Stunden Spielzeit)
  • The legend of Zelda: Breath of the wild (2017) Nintendo Switch-Version -> gespielt von Noelana und Hannibaellchen
  • Eternal Sonata (2007) X-Box 360-Version -> gespielt von Noelana

Mangas und Animes
  • The Legend of Zelda – Twilight Prinzess I (Akira Himekawa) -> gelesen von Hannibaellchen (beendet am 03.01.2016 – eine Stunde Lesezeit)

Sonstiges
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