Wer ist „das Hummelchen“?

Im Moment ist das Hummelchen ein Traum, eine Phatasie von etwas das sein könnte. In dieser Lebensutopie dürfen wir einem kleinen Wesen die Möglichkeit bieten sich zu entfalten und diesem mit Rat und Tat zur Seite stehen, ihm Liebe, Zuneigung und Geborgenheit schenken und die Möglichkeiten eröffnen, welche es benötigt, um glücklich zu sein. Das Hummelchen ist somit die Manifestation unseres Kinderwunsches. Eines Wunsches, denn es ist weder im Moment geboren, noch gezeugt. Dieser Blog soll uns dazu dienen den Weg unseres Kinderwunsches zu dokumentieren und somit für andere Interessierte, aber auch für uns selbst festzuhalten. Denn während für viele Paare die Realisierung eines Kinderwunsches ein größtenteils schönes Unterfangen ist und selten eine medizinische/klinische Behandlung nach sich zieht, war unser Weg von Anfang an so bestimmt.

Irgendwo habe ich einmal gehört, Hummeln seien rein physikalisch zu schwer zum Fliegen, da sie es aber nicht wüssten, täten sie es einfach sämtlicher Wissenschaft zum Trotz. Unserem Kind soll es genauso gehen. Zwei Frauen können rein physikalisch kein gemeinsames Kind zeugen, wir weden es aber dennoch tun und unser Hummelchen wird allen zum Trotz fliegen lernen.

 

Wer sind „wir“?

Wir sind ein lesbisches Pärchen, inzwischen 25 und 29 Jahre alt, seit über sieben Jahren ein Paar und seit April 2015 in einer eigetragenden Lebenspartnerschaft.Wir sind beide erst seit April/Mai 2017 Arbeitnehmerinnen und haben bis dahin Sozialpädagogik studiert. Als wir im Juni 2016 konkret mit der Babyplanung begonnen hatte, besaßen wir keine finanziellen Rücklagen und hatten kein besonders hohes Monatseinkommen. Dennoch entschieden wir uns für diesen Schritt, denn: Ein Kinderwunsch sollte sich nicht an der Höhe des Kontostandes orientieren. Unsere Lebensumstände ließen uns daran glauben, dass wir einen kleinen Menschen so umsorgen können, wie es dieser verdient hat und nur das zählt. Das größere Einkommen, die größere Wohnung, usw. kommen irgendwann von alleine. Leider haben die damals durchgeführten vier Versuche nicht zu einer Schwangerschaft, sondern nur zu einem riesigen Loch in unserem Geldbeutel geführt, denn die Kinderwunschbehandlung war teurer, als es ein Säugling in seinem ersten Lebensjahr je sein könnte. Nun mussten wir also über lange Monate unsere finanzielle Situation ordnen, bevor wir nun durch unsere neuen Jobs gestützt im Sommer 2017 in die nächste Phase der Kinderwunschbehandlung stürzen.

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