Wer hätts gedacht…

Der geplante Umgangstermin fand natürlich nicht statt, da der leiblichen Mutter gestern Abend um zehn eingefallen ist, dass sie ja heute noch woanders einen Termin hat.

Das ganze wurde jetzt auf nächste Woche verschoben und ich bin heilfroh dass die Hummel noch zu klein ist um das alles mitzukriegen.

Nur als kurzes Update…

9 Kommentare zu „Wer hätts gedacht…

  1. Wie soll denn das Kind da eine vernünftige Beziehung zur leiblichen Mutter aufbauen… sowas würde mich wütend machen!
    Noch ist die Hummel klein, aber später wird sie ja schon mitkriegen, wenn Termine immer wieder verschoben werden. Sehr unzuverlässig und ärgerlich für euch.

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    1. Naja, für uns ist das aktuell zum Glück noch nicht so das Problem (vorallem nachdem die Umgänge keine fünf Minuten von uns entfernt stattfinden…), aber von den Pflegeeltern der Geschwister der Hummel wissen wir schon, dass sie Umgangstermine nie vorher bei den Kindern ankündigen, damit erst keine Enttäuschung aufkommen kann. Bzw, das haben sie getan als da noch Umgänge im Raum standen. Bei den älteren Geschwistern hat die Mutter seit über einem Jahr nicht mehr auch nur nach Terminen gefragt. Die sind abgeschrieben. Aber die Hummel ist halt das Kind, das noch am nähesten dran ist…

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      1. Ich hoffe nur sehr, dass das dann das Gutachten nicht noch weiter verzögert. Echt ärgerlich und gut, dass die Hummel es echt noch nicht mitkriegt.
        Hat die Hummel auch Kontakte mit ihren Geschwistern? Also ist sowas offiziell eigentlich auch vorgesehen oder unterstützt bei Bedarf? Also klar sie ist noch zu klein um es richtig wahrzunehmen aber würde mich einfach interessieren ob es da von offizieller Seite Empfehlungen oder eben auch nicht zu gibt.

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    1. Für das Gutachten wurde theoretisch schon alles gemacht von unserer Seite, es liegt jetzt einzig daran wie schnell der Gutachter arbeitet. Kontakt mit den beiden großen Schwestern und deren Pflegefamilien hat die Hummel oft, wir sind auch zu sämtlichen Festen (Geburtstag, Taufe, etc.) immer eingeladen. Einzig zu ihrem großen Bruder gibt es keinen Kontakt, aber das ist eine lange Geschichte…

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  2. Eine uns sehr bekannte Geschichte.
    Meine Pflegetochter hat sehr unter dem ambivalenten Verhalten ihrer Mutter gelitten, ist immer fast durchgedereht, wenn die Besuche nicht zustande kamen.
    Etwas besser wurde sowohl das Verhalten der Mutter als auch die Erträglichkeit für das Kind nachdem die Kontakte auf ein Jahr im vorhinein festgelegt wurden, die Mutter einen Tag vorher den Termin beim Pflegekinderdienst bestätigen musste und wenn die Mutter das versäumte, nicht erreichbar war oder ohne Krankschreibung absagte, fand diesen Monat eben nichts statt.
    Eine schrecklich bevormundende Regelung, die dem Kind aber geholfen hat.
    In der Pubertät schlug das Imperium dann zurück, da sagte das Kind dann der verzweifelnden Mutter die Kontakte nach Lust und Laune ab.
    Inzwischen sehen sie sich fast nie mehr, sind online aber recht eng.
    Es ist anstrengend, aber ich habe auch ein Pflegekind, dessen Eltern gar keinen Kontakt wollen, und das ist auch nicht schön.
    Liebe Grüße
    Natalie

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  3. Haha, diese Regelung dass die Mutter alle Termine am Morgen des Tages an dem sie stattfinden bestätigen muss haben wir bereits von Anfang an, da die Kontakte bei den anderen Kindern schon so katastrophal waren. Nur würde es nichts bringen die Termine ein Jahr im voraus zu planen. Die leibliche Mutter war schon mit dem Ausmachen von vier Terminen auf einmal hilflos überfordert. Und da bei uns ja noch ein Gerichtsurteil aussteht, machen wir halt gerade so ein wenig den Eiertanz mit. Nucht dass es hinterher heißt wir würden nicht kooperieren oder so…

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  4. Schwierig und nervig sind solche ins Wasser gefallenen Termine ohne Frage für euch. Und auf der anderen Seite ist das aber genau das offenbar auch Teil der Problematik der leiblichen Mutter. Wäre sie in der Lage, ihre Angelegenheiten zuverlässig und selbständig zu regeln, wäre die Hummel vermutlich gar nicht bei euch gelandet…und so kann ich mir vorstellen, dass ein solcher Ausfall durchaus mit ambivalenten Gefühlen verbunden ist – denn schließlich ist es auch immer zugleich eine Bestätigung, dass das Kind bei euch richtig aufgehoben ist und hoffentlich auch auf Dauer bleiben kann.

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    1. Absolut. Offen gestanden finde ich selbst es wohl eher schade, wenn die Termine ausfallen. Die Hummel weiß ja noch nicht was da los ist. Der Termin der nun auf heute verschoben wurde hat auch nicht stattgefunden, da die leibliche Mutter aktuell nicht erreichbar ist und sich nicht gemeldet hat. Ich würde es ja tatsächlich gerne möglich machen, dass die beiden sich sehen. Zum einen für die Hummel, aber auch weil ich weiß dass es für die Mutter ein schöner Termin wäre, und davon hat sie in ihrem Leben nun mal nicht so viele. Aber was soll mensch tun, wenn sie sich selbst torpediert? Mensch kann ein Pferd eben nur zum Wasser führen. Trinken muss es alleine…

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