Let`s talk about sex…

Dieser Artikel ist in meinen Augen dringend nötig, denn Sex ist zwar in unserem Leben allgegenwärtig, aber darüber gesprochen wird nicht. Sex – das haben diese verliebten jungen Hetero-Pärchen in Amorelie-Werbungen. Selbstverständlich jagen sie sich dabei wild knutschend durch die gesamte hip eingerichtete Altbau-Wohnung, bevor sie verliebt grinsend in ein großes, frisch bezogenes Bett stürzen. Mit der Realität hat das freilich wenig zu tun.

Theoretisch wissen wir das alle und dennoch bleiben realistische Bilder von Sexualität unterrepräsentiert. Wir sprechen alle nicht gerne über unsere Probleme, Wünsche und Bedürfnisse in Sachen Sex – zuminest nicht in der Öffentlichkeit.

Das Hanniabellchen und ich haben in neun Jahren Partnerschaft schon so einige Höhen und Tiefen in dieser Beziehung durch. Wir hatten Wochen und Monate in denen kaum etwas lief und richtige Honeymoon-Phasen in denen wir beide nicht genug voneinander bekommen konnten. Zwar war es uns aufgrund unserer Mitbewohnerinnen nicht möglich frei über die gesamte Wohnung zu verfügen, aber das war auch nicht nötig. Schließlich konnten wir einfach jeder Zeit die Tür unseres Schlafzimmers schließen. Alles ganz „normal“ also. Normal ist auch, dass sich nach so vielen Jahren Partnerschaft manchmal etwas Lethargie einschleicht…

Rückblick
Als ich das Hannibaellchen kennenlernte war ich seit Kurzem volljährig. Ich hatte zwar bereits einige Partnerschaften hinter mir, aber seit meinem ersten Mal waren gerade einmal zwei Jahre vergangen. Während meine erste feste Freundin nach wie vor einen riesigen Platz in meinem Herzen einnimmt (sie ist 2011 verstorben), muste ich bis dato auch schon einige weniger schöne Erfahrungen sammeln. Eifersucht lernte ich dort als integralen Bestandteil von Liebe kennen, Monogamie als unumgängliche Norm. Um so verwunderter war ich darüber, als mir das Hannibaellchen deutlich vermittelte, dass sie hier gänzlich andere Maßstäbe ansetzt. Anfänglich kränkte mich ihre vermeintliche Laissez-faire-Einstellung sogar. „Liebt sie mich überhaupt, wenn es ihr egal ist, ob ich sie Betrüge?“, fragte ich mich damals mehr als einmal (und erkannte erst viel später, dass Sex außerhalb der Partnerschaft nicht gleich Betrug sein muss). Ihre stoische Gelassenheit und die Sicherheit, die sie mir zu jedem Zeitpunkt unserer Beziehung gab, ließen mich jedoch nach und nach alte Muster überdenken. Wir waren damals noch sehr jung und wir wuchsen miteinander und aneinander. Mein Vertrauen in unsere Beziehung wurde beständiger und mit ihr die Gewissheit, dass diese tiefe Verbundenheit nicht so leicht zerstört werden könnte. Nach ca. zwei Jahren hatten wir dann die erste Erfahrung zu Dritt. Ich hatte Antje* damals im Internet kennengelernt, sie zu uns eingeladen, wir haben gemeinsam gegessen, geredet, gelacht und dann hatten wir Sex. Es war eine tolle Erfahrung für mich – vor allem, weil wir uns als Paar hinterher eher verbundener fühlten als vorher. Streit oder Unzufriedenheit gab es nie. Stattdessen führten wir innige und sehr wertschätzende Gespräche miteinander. In diesen erfuhr ich dann auch, dass das Hannibaellchen nicht mehr aktiv an solchen Treffen teilnehmen möchte. Sie war schon immer weniger sexuell als ich und hatte nach dieser Erfahrung für sich festgestellt, dass es ihr vollkommen genügt nur mit mir Sex zu haben. Dennoch ermutigte sie mich dazu weitere Treffen wahrzunehmen, wenn ich Lust darauf hätte. So kam es in den nächsten Jahren zu weiteren Abenteuern. Diese fanden allesamt bei uns zuhause unter Anwesenheit des Hannibaellchens statt. Sie gab mir die Sicherheit die ich benötigte, um mich auf besagte Situationen einzulassen, meist kochte sie sogar noch für die Besucherinnen*. Wäre es nach mir gegangen, hätte es noch viele dieser Treffen gegeben. Leider ist die lesbische Community in vielen Bereichen nicht gerade sex-positiv und Konstrukte wie offene Beziehungen werden häufig kritisch beäugt. Hinzu kommt, dass ich nicht unbedingt dem Beuteschema der meisten Frauen* entspreche und auch wenn es oberflächlich klingt, spielt dies bei so kurzen Begegnungen eine große Rolle. Mit den steigenden Anforderungen an mein Leben, suchte ich automatisch immer seltener nach passenden Kontakten, vor allem da diese Suche aufgrund der oben stehenden Kriterien häufig sehr langwierig war. Die rasante Zeit ab 2015 – Hochzeit, Kinderwunschbehandlung, Studienende, etc. – ließen das Thema vollständig in den Hintergrund treten. Während all dieser Zeit hatten das Hannibaellchen und ich selbstverständlich weiterhin gemeinsam guten Sex.

(No-)Sex as parents
Der Einzug eines Babys verändert eine Paarbeziehung und damit auch den Sex in dieser. Das ist uns wohl allen klar und dennoch war das Ausmaß dieser Feststellung für uns im Vorfeld kaum abzuschätzen. In den ersten Monaten mit der Hummel wäre es schlicht und ergreifend überhaupt nicht möglich gewesen Sex zu haben, denn diese war rund um die Uhr in unserer Nähe. Bei vielen anderen Frauen* kommen an dieser Stelle die Geburterfahrung und die Geburtsnachwirkungen hinzu, die Sex zwischenzeitlich verunmöglichen, oder diesen mit Schmerzen verbinden. Die wenigen Stunden zu zwei (wenn das Hummelchen einmal nicht auf einem unserer Bäuche schlief) nutzten wir um zur Ruhe zu kommen, Energie zu tanken und uns als Paar nahe zu sein.

Erst als sich die Schlafenszeiten des Hummelchens mit vier Monaten langsam verfestigten und diese Abends regelmäßiger auch ohne unsere direkte Anwesenheit in unserem Schlafzimmer schlief, ergaben sich wieder Möglichkeiten in denen Lust überhaupt wachsen konnte. Wir hatten wieder Sex – leise, schnell, auf dem Sofa. Mit fünf Monaten zog die Hummel in ihr Kinderzimmer um, unser Schlafzimmer (unser Bett) gehörte wieder vollständig uns. Das dachten wir zumindest, bis wir einsehen mussten, dass auch eine Wand zwischen dem Bett der Hummel und unserem nichts daran ändert, dass sie uns nachts hört und aufwacht. Wir konnten nun wieder im Bett lesen, oder uns leise flüsternd vom Tag erzählen, aber ein entspanntes Sexleben war und ist bis heute im Schlafzimmer nicht möglich – also weiterhin das Sofa. Manchmal wacht sie auch von Geräuschen aus dem Wohnzimmer auf und das obwohl sie hier zwei Zimmer und drei Türen vom Geschehen trennen. In Zusammenhang mit der notwendigen ständigen Einsatzbereitschaft sollte die Hummel doch aufwachen, können wir uns kaum mehr als eine halbe Stunde aufeinander einlassen. Schlussendlich siegt die Müdigkeit sowieso meist über alle Vorsätze des Tages. Nach fast einem Jahr Mutterschaft bleibt somit die traurige Erkenntnis, dass ein einigermaßen erfülltes Sexleben für mich faktisch nicht existiert. Das Hannibaellchen leidet übrigens etwas weniger an der Situation. Für sie war Sex bereits vor unserer Elternschaft ein untergeordnetes Thema, welches durch die Hummel nun noch einmal deutlich an Relevanz verloren hat. Damit rückte das Thema auch für mich in den Hintergrund, ich akzeptierte die Situation, vielleicht resignierte ich auch ein bisschen.

Die Andere
Niemals wäre ich auf die Idee gekommen aktiv nach anderen Frauen* zu suchen, schließlich fehlte mir selbst die Energie und erst recht die Zeit dazu, aber so verwunderlich das Leben manchmal ist, war sie plötzlich einfach da. Wir lernten uns an einem Ort kennen, an dem ich mit vielem, aber nicht mit ihr gerechnet hätte. Wir rauschten ineiander, wie ich das vorher noch nie erlebt habe. Von heute auf morgen war da plötzlich alles möglich. Es gab keine Irritationen, keine langen Erklärungen. Wir verstanden uns, steckten wir doch beide in einer ähnlichen Situation. Es passte so gut, wie ich es mir nicht zu wünschen gewacht hatte. Eine andere Frau*, gefestigt in ihrem Leben, gebunden und glücklich, der wie mir derzeit etwas Bestimmtes fehlte. Wir konnten gegenseitig diese Lücke schließen. Innerhalb kürzester Zeit war dort eine Intensität, ein Feuer, von dem ich garnicht mehr wusste, dass es in mir lodern konnte. Das Hannibaellchen, selbstverständlich zu jedem Zeitpunkt über alles im Bilde, freute sich für mich, stand positiv und stärkend hinter mir und ermöglichte mir so dieses Abenteuer. Vom ersten Moment an war da eine Verbundenheit und ein Verständnis füreinander, das ich so selten erlebt habe. Durch sie konnte ich einen Teil von mir wiederentdecken, der durch unseren Alltag verschüttet schien. Ich fühlte mich schon lange nicht mehr so frei, so ungebunden und jung wie in den Stunden mit ihr. Da war plötzlich wieder Ich, nicht die Mutter, nicht die Promovendin, nicht die Arbeitnehmerin, sondern einfach nur ich. Diese Erfahrung, diese Leichtigkeit, diese Intensität, dieses Feuer ist einfach überwältigend. Ich gestatte mir immer mehr, mich fallen zu lassen. Ich vertraue ihr und halte an der Sicherheit fest, die sie mir vermittelt. Vieles, was früher undenkbar für mich erschien, wirkt mit ihr plötzlich so passend und leicht.

Gerade ist es aber schwer. Manche Entwicklungen kann mensch nicht selbst beeinflussen und eine solche hat sich von Anfang an angedeutet. Derzeit unterdrücke ich das Feuer, zugunsten einer tiefen Verbundenheit, einer sich abzeichnenden engen Freundschaft, die ich nicht gefärden möchte durch negative Emotionen. Vielleicht findet sich eine Lösung die es uns weiter ermöglicht frei ineinanderzurauschen, wenn nicht muss ich das Feuer löschen, gewinne aber dennoch eine Freundin. Die Zeit wird es zeigen…

15 Kommentare zu „Let`s talk about sex…

  1. Vielen Dank für deine Offenheit! Ein sehr interessanter Artikel, denn wenig Menschen sind so ehrlich wie Du, wenn es um Sex geht. Ich bewundere Hannibällchens Einstellung und Gelassenheit, kann aber auch gut verstehen, warum es Dich anfangs verwundert hat. Viel Glück mit allem, was auf euch zukommt 😄

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    1. Danke für die lieben Worte! Auch mir ist es nicht leicht gefallen diesen Eintrag zu verfassen, mache ich mich doch in gewisser Weise angreifbar damit. Dennoch war es mir wichtig auch in dieser Hinsicht Realität abzubilden. Und ja 😉 ich hab mir da schon ein besonderes tolles Hannibaellchen geangelt. Sie macht mich jeden Tag zu dem glücklichen Menschen der ich bin!

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  2. Klingt schön, aber irgendwie auch kompliziert… mein ganz subjektiver Eindruck aus deiner Wortwahl heraus, wie du die andere und euer Zusammensein beschreibst, würde ich sagen, du bist verliebt (oder sie?). Oder würdest du es anders labeln, was da passiert?

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    1. Nein, wir sind tatsächlich beide nicht verliebt und das ist das tolle daran! Sie lebt zwar poly und bei ihr wären Gefühle erst einmal kein Tabu, aber wir sind uns beide im klaren darüber, dass wir nicht verliebt sind. Ein wenig verknallt vielleicht ^^ aber das wäre nicht anders, wenn ich sie ’nur‘ als Freundin kennengelernt hätte, weil sie einfach ein wirklich toller Mensch ist. Es ist tatsächlich eine richtig klassische Freundschaft+-Geschichte und da wir beide gleichermaßen fest in unseren Alltag eingebunden sind, ist auch keine traurig, wenn die andere nicht kann, oder gerade wenig Zeit hat. Dementsprechend ist es überhaupt nicht kompliziert und das macht es für mich so besonders. Für Drama hätte ich nämlich schlicht und ergreifend keine Zeit 😝😎

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      1. Hallo ihr 🙂 Hier kam leider kein weiterer Kommentar von dir an! Komisch… Worum gings denn? Ja, irgendwie war gerade ganz schön Land unter bei uns. Passiert ist nichts schlimmes, aber einfach viele Termine und viel Stress… Nun scheint es aber wieder ruhiger zu werden. Hätte eigentlich viel zu erzählen zum Pflegekinderprozess und auch viele Nähprojekte zum vorstellen… Hoffe, ich komme die nächsten Tage dazu 🙂

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  3. Ich finde es mutig das du so offen darüber sprichst!

    Ich habe lange den „Roboneko“ Blog verfolgt, die bloggt ja leider nicht mehr, am Ende war es aber auch leider soo anstregend zu lesen, will nicht wissen wie es in Real Life war.

    Ich bin und lebe sehr gerne monogam. Ich kann es mir persönlich (!) nicht vorstellen poly zu leben oder nebenbei Affären zu haben. Das Leben allein ist schon anstrengend genug.
    Außerdem sehe ich noch den Aspekt „Geschlechtkrankheiten“, gerade bei Lesben ist Verhütung irgendwie ein No-Go Thema.
    Ich sehe aber in meinem Beruf täglich wie die Zahl an Menschen steigt, die sich mit allem möglichen infizieren.
    Aber vllt bin ich da auch zu pingelig?
    Ich finde es als Frau wichtig eine gute Sexualität zu leben, aber ich persönlich kann das nur IN einer stabilen Beziehung vorstellen.
    Außerhalb sollte man einfach auf seine Gesundheit achten.
    Euch alles Gute

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    1. Ja, den Robonekro-Blog habe ich auch als sehr anstrengend erlebt und bin ihm deshalb nie gefolgt. Deren Modell wäre auch nicht meines. Hatte da immer das Gefühl, die Kinder werden zu stark in die emotionale und sexuelle Welt der Eltern hineingezogen.
      Bezüglich Geschlechtskrankheiten ist es dich wir bei fast allem – jede muss auf sich selbst achten. Ich arbeite in der AIDSHilfe und bin demnach ziemlich gut informiert 😉 Menschen mit Vulva/Vagina die miteinander Sex haben, haben bei ’normalen‘ Praktiken das absolut geringste Ansteckungsrisiko. Das heißt nicht, dass keines vorhanden ist, aber dass frau leicht mit ein paar Tricks sicher Sex haben kann. Leider sind die auf dem Markt erhältlichen SaferSex-Artikel extrem Überholungsbedürftig… Da müsste sich wirklich mal was tun in die Richtung… Demnach kann ich es vielem Personen mit Vulva/Vagina aber auch nicht ganz verübeln, dass SaferSex so wenig Thema ist. Bei meinen Sexualkontakten spreche ich es immer an.
      Bezüglich Monogamie: sollten sich zwei Personen in einer Beziehung dazu entschließen gemeinsam monogam zu leben und sind damit zufrieden, wäre ich dir letzte, die das in Frage stellen würde. Bei mir ist es fast andersherum. Sie Partnerschaft zwischen dem Hannibaellchen und mir funktioniert (auch) so gut, weil ich mich ausleben kann, wenn ich das denn möchte. Da wir in sexueller Hinsicht manchmal ganz unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse haben, würde es uns gegenseitig oft frustrieren, wenn es anders wäre. Vermutlich gäbe es viel Streit… So ist eine entspannte Beziehung für und möglich, die darauf baut, dass wir über alles reden und keine Geheimnisse bezüglich unserer Wünsche und Bedürfnisse voreinander haben (müssen). Wir leben nun seit fast Anfang an in einer offenen Beziehung und hatten deshalb noch nie Streit. Das bestärkt mich in dem Glauben, dass dieser Weg der richtige für uns ist. Für uns – nicht für jede Beziehung.

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      1. Glaubt mir, die Frau ist im wahren Leben genauso anstrengend wie es ihr Geschreibsel vermuten lässt. Für die Kinder sehe ich schwarz. Aber da sie jede(n) anzeigt, der/die eine Meldung beim Jugendamt macht, halte ich die Füße still. Nicht mein Problem! Die Screenshots ihrer zahlreichen ausgeblendeten Beiträge über ihre Nebenbeziehungen hebe ich aber zur Sicherheit auf (nachdem ich diese bei der Vorladung dagelassen habe, was für ziemliches Amüsement und vollstes Verständnis für die Meldung gesorgt hat; die müssten noch irgendwo bei der Staatsanwaltschaft herumschimmeln, bevor sie den Fall als unwichtig hat fallen lassen.). Vor Kurzem sind wir ihr und einem ihrer Stecher (oder dem einzigen?) begegnet – was für ein Theater (So in etwa: „Hey, hey, ihr Spießerinnen, das ist mein Mann, ich bin nämlich poly. Wusstet ihr eigentlich schon, dass ich poly bin?!“)! Der Brüller! Für so einen Lappen riskiert man Frau und Kinder? Whatever. Wie geschrieben: Nicht mein Problem!

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  4. Huh? Okay wirklich schade. Es war einer der ersten KiWu Blogs die ich angefangen habe zu abonnieren.
    Bist du ihre Frau?
    Generell denke ich das Kinder Beständigkeit und Sicherheit brauchen, das geht natürlich auch in einer poly gelebten Beziehung. Aber sicher nicht mit ständigen Umzügen und/oder neuen Partnern.
    Deshalb habe ich kleines bisschen Angst das dieser Blog (mein neuer Lieblingsblog 😉 ) sich auch so entwickelt…irgendwie bin ich glaube ich zu spießig 🙈

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    1. An Lisa:
      „Bist du ihre Frau?“
      Falls du mich meintest: Nein. Und auch keine von ihren (Ex-)Nebenbeziehungen. Und da sie sicher hier mitliest: Ich bin weder verliebt in eine von ihnen, noch eifersüchtig/neidisch auf ihren Lifestyle.
      „Aber sicher nicht mit ständigen Umzügen und/oder neuen Partnern.“
      Ganz genau. Daran habe ich mich auch gestört und an ihrer Beratungsresistenz.

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  5. Danke für die Lorbeeren 🙈 ich weiß nicht, woran du fest machen würdest, dass sich unser Blog auch ’so‘ entwickelt. Ich kann dir nur sagen, dass das Hannibaellchen und ich schon immer in einer offenen Beziehung gelebt haben, aber nicht polyamor. Das Hummelchen wird mit mit meinen Affären nicht mehr zu tun haben, als mit allen anderen Freund*innen von uns. Wie du sagtest, sind Sicherheit und Geborgenheit absolut wichtige Faktoren in Sachen Kindererziehung und in dem Zusammenhang möchte ich nicht, dass die Hummel da verunsichert wird. Dennoch finde ich es sehr wichtig hier offen über Sexualität zu sprechen, denn dieses Thema scheint oft mit dem Einzug eines Kindes meine Rolle mehr zu spielen. Das sehe ich nicht so. Ich bin ein sehr sexueller Mensch und das geht nicht weg, nur weil ich jetzt Mutter bin UND das finde ich gut so. Es tut sehr gut, in bestimmten Situation auch einmal wieder ausschließlich begehrenswert zu sein…

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  6. Hallo Anna,
    ehrlich gesagt gehst du mir etwas zu weit mit deinen Beiträgen. Ich möchte hier ebenfalls ein sex-positives Bild vermitteln und finde erst einmal alle sexuelle Spielarten vollkommen ok. Das heißt nicht, dass ich jede polyamor oder anderweitig offen lebende Person abfeiern muss, aber das ausleben einer nicht heteronorm-monogamen Lebensweise ist garantiert kein Grund für hate.
    Außerdem sind Blogs kein direktes Abbild der Realität und vieles ist offline nochmal ganz anders. Deshalb versuche ich persönlich mich diesbezüglich zurückzuhalten.
    So oder so wünsche ich mir hier keine Kommentare, die sich ausschließlich darauf beziehen, über andere Personen auszulassen. Ich hoffe, das verstehst du.
    Liebe Grüße 🙂

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