Mit uns kann staat es ja machen…

Noch beim letzten Hummelchen-Update erzählte ich euch, wie ruhig gerade alles ist. Wie so oft, sieht es inzwischen aber schon wieder ganz anders aus…

Vor ca. zwei Wochen erfuhren wir von unserer zuständigen Sozialpädagogin* des Pflegekinderdienstes, dass sie Kontakt mit dem Gutachter* gehabt habe, welcher das Erziehungsfähigkeitsgutachten der leiblichen Mutter durchführt. Er bat zum einen um ein Gespräch mit ihr*, um sie* nach dem Ablauf der Umgangskontakte zu den anderen Kindern zu befragen und zum anderen fragte er*, ob er* die Räumlichkeiten des Pflegekinderdienstes für ein Treffen mit der leiblichen Mutter nutzen dürfe, da diese selbst keinen geeigneten Ort benennen konnte. Für beide Anliegen wurden Termine vereinbart.

Dieser Anruf machte uns leider vor allem eins deutlich: Das Erziehungsfähigkeitsgutachten auf dessen Fertigstellung vor der Haftentlassung der leiblichen Mutter so beharrt wurde, ist nun (fast zwei Monate nach besagter Haftentlassung) immernoch nicht fertig und wird sich, wie ich euch später noch erzählen werde, bestimmt noch mindestens zwei Monate ziehen. Ihr glaubt garnicht wie wütend ich über diese Tatsache bin, denn im Februar wurde uns von Gerichtsseite noch mitgeteilt, dass es UNBEDINGT einen begutachteten Umgangskontakt in der JVA geben müsse, auch wenn dieser für alle Beteiligten umständlich sei (zweistündige Anfahrt mit Baby, erster Umgang unter so schwierigen Verhältnissen, keine Bezugsperson für die leibliche Mutter anwesend, etc.), damit das Gutachten so schnell wie möglich fertig sein könne. Auch mit deutlicher Nachfrage unsererseits und Schilderung der ungünstigen Situation war es damals keine Option diesen Umgangskontakt nach der Haftentlassung (also zwei Monate später) zu gestalten. Wir haben uns damals gefügt, schließlich wollten wir ja nicht negativ auffallen. Nun frage ich mich, ob wir nicht schon damals mehr für das Kindeswohl plädieren hätten müssen und diesem entspricht es sicherlich nicht, wenn ein Säugling für einen Zwei-Stunden-Termin einmal quer durchs Bundesland gefahren wird, nur um dann vor Ort Zeit mit einer unbekannten Person zu verbringen, die ihrerseits verständlicherweise massiv angespannt ist und keine helfende und bekannte Bezugsperson bei sich hat. Wir haben übrigens trotz Nachfrage vom Gutachter* keine Antwort darauf erhalten, warum dieser Termin unbedingt stattfinden sollte, wenn besagtes Gutachten nun immernoch nicht fertig ist.

An dieser Stelle möchte ich kurz von unser zuständigen Sozialpädagogin des Pflegekinderdienstes schwärmen. Sie* informiert uns immer umgehend über alles, gibt uns Mut wenn wir ihn brauchen, lässt uns fühlen, dass sie für uns da ist und ist fachlich richtig kompetent. Ich weiß nicht, wie sich dieser ganze Prozess für uns anfühlen würde, wenn wir sie nicht hätten!

Nun aber weiter im Text: ca. eine Woche später fand sowohl das Gespräch zwischen dem Gutachter* und unserer Sozialpädagogin*, als auch das mit der leiblichen Mutter statt. Auch danach wurden wir kurz informiert und erfuhren, dass der Gutachter* einen weiteren begutachteten Umgangskontakt wünscht. Damit aber nicht genug. Er bat darum, dass dieser zweite Umgangskontakt ‚vorbereitet‘ werden solle, denn derzeit bestehe ja keine Bindung zwischen der Hummel und ihrer leiblichen Mutter (Ach ne -.- Was für eine Erkenntnis). Aus diesem Grund möchte er, dass VOR dem begleiteten Umgangskontakt bereits vier weitere Kontakte zwischen den Beiden stattfinden – am besten im Zweiwochenrythmus. Auch wenn es unsere Sozialpädagogin* nicht offen ausspricht, so merkt mensch auch von ihrer Seite die Unzufriedenheit bezüglich dieser ganzen Situation. Sie beschrieb den Gutachter* als alt und sehr korrekt (wir kennen ihn* ja noch garnicht, da der Umgang von einer Kollegin* begutachtet wurde). Er* ‚ratteterte seinen Fragenkatalog runter‘ und plante für das Gespräch mit der leiblichen Mutter drei Stunden ein. Ob es wirklich so lange dauerte (wir halten es alle für absolut utopisch, dass die leibliche Mutter es so lange aushält) wissen wir allerdings nicht. Fakt ist aber, dass es in den nächsten Wochen einige begleitete Umgänge geben wird.

Die genauen Termine dazu legten wir letzten Montag fest, denn an diesem Tag fand das halbjährliche Hilfeplangespräch für die Hummel statt. Da neben der Sozialpädagogin* des Pflegekinderdienstes, der Vormündin* und der zuständigen Mitarbeiterin* vom ASD auch die leibliche Mutter anwesend war, fand das Treffen in den Räumlichkeiten des Jugendamtes statt. Im Vorfeld wurde außerdem vom Pflegekinderdienst ein Bericht über die Entwicklung der Hummel in den letzten sechs Monaten verfasst, weshalb unsere zuständige Sozialpädagogin* von dort im Vorfeld noch einmal bei uns zu Hause war. Im Bericht ist die tolle Entwicklung der Hummel und ihre enge Bindung zu uns nun also schwarze auf weiß dokumentiert. Außerdem gab es noch ein Telefonat zwischen der Vormündin* und uns bei dem ich ihr die aktuelle Situation bezüglich des Erziehungsfähigkeitsgutachten schilderte. Auch die Kontakte mit dieser Person bauen mich immer unheimlich auf. Unsere Vormündin* kämpft wie eine Löwin* für unsere Hummel (diese Aussage stammt von ihr selbst und trifft zu 100% zu). Wir sind dementsprechend sehr froh, dass sie* nicht mehr krankgemeldet ist, auch wenn sie* leider noch weit von ‚gesund‘ entfernt ist. Sie fiel aus allen Wolken, als ich ihr* die Erwartungen des Gutachters* schilderte, konnte aber auch nichts ändern. Sie könnte zwar die geforderten zweiwöchentlichen Umgänge verbieten, müsste sich dann diesbezüglich jedoch bei der Vormundsstelle des Gerichts dafür rechtfertigen und da ist die Grundlage zu dünn. Schlussendlich könnte sie als nicht-geeignet für den Job eingestuft werden und die Vormundschaft verlieren. Das wollen wir natürlich auf keinen Fall. Dennoch tat es gut ihre Wut und Anteilnahme zu spüren. Ihre Aussagen a la ‚dass die Hummel den Jackpot gezogen hat, ist für mich klar‘ tun schon richtig gut. Das gebe ich gerne zu… Nun aber zurück zum Hilfeplangespräch:

Dieses fand, wie schon erwähnt, letzten Montag statt. Zufälligerweise trafen wir die Sozialpädagogin* vom Pflegekinderdienst noch in der U-Bahn auf den Weg zum Jugendamt und erfuhren von ihr, dass sie die leibliche Mutter an diesem Morgen an den Termin erinnert hatte. Das tut sie eigentlich nie, denn auch Unzuverlässigkeit ist eine Eigenschaft, die den Ämtern bekannt sein sollte. In diesen Fall machte sie jedoch eine Ausnahme, damit besagte Umgangskontakte vereinbart und dem Gutachter* übermittelt werden können. Die leibliche Mutter hätten den Termin zum Hilfeplangespräch vergessen, dementsprechend war diese Erinnerung auch wirklich nötig. Bei den Umgangskontakten selbst wird es selbstverständlich keine Erinnerung geben. Sollten da Termine nicht stattfinden, wird das so vermerkt und Ersatztermine sind nicht vorgesehen.

Beim Jugendamt angekommen spielte ich noch ein wenig mit der Hummel. Kurze Zeit darauf erschienen auch die leibliche Mutter und die Vormündin*. Wir hatten im Vorfeld für die Vormündin* eine Genesungs-Karte gebastelt, welche wir ihr überreichten und diese war ihrerseits ganz begeistert von der zuckersüßen Hummel. Die leibliche Mutter fand über diesen Trubel kurzzeitig wenig Beachtung, weshalb sie nach wenigen Augenblicken sichtlich genervt den Wartebereich verließ. Generell wirkte sie an diesem Tag weitaus verschlossener, als es noch vor wenigen Wochen bei der Taufe der Fall war. Woran das lag kann ich nicht einschätzen. Auf jeden Fall wurden wir kurz darauf von der ASDlerin* in ihr Zimmer geführt und unsere Sozialpädagogin* vom Pflegekinderdienst (Wisst ihr was? Aus Gründen der Einfachheit nenne ich sie ab sofort Frau* H.). überredete die immernoch draußen wartende leibliche Mutter (Frau* S.) wieder zu uns zu stoßen. Im ASD-Büro von Frau K. (Sozialpädagogin* des ASD) war es sehr sehr stickig und so freuten wir uns alle über das angebotene Wasser. Die ersten Fragen von Frau* K. richtete sich an die leibliche Mutter, auch wenn ich deren Inhalt hier nicht wiedergebe, kann ich ja zusammenfassen, dass die Antworten aus sozialpädagogischer Perspektive nicht besonders wünschenswert ausgefallen sind, oder anders: die Alltagssituation von Frau* S. hat sich nicht stabilisiert. Anschließend wurde die unwissende Frau* K. über die Forderung des Gutachters* informiert. Da fing es eigentlich schon an für uns unverständlich zu werden. Von allen am Tisch sitzenden Personen ist Frau* K. vom ASD wohl die mit der größten Entscheidungsbefugnis bzw. Verhandlungsmacht was den Weitergang unseres ‚Falls‘ bedeutet. Gleichzeitig ist sie* aber auch die gefühlt unerfahrenste Sozialpädagogin* von uns allen und auch die* Uninvormirteste bzw. Inaktivste. Alle anderen Beteiligten am Tisch hatten bereits Kontakt mit dem Gutachter*. Nur sie* nicht, denn er konnte sie* in den letzten Monaten trotz mehrmaliger Versuche nicht erreichen und sie* kam wohl nicht auf die Idee ihrerseits zu versuchen ihn* anzurufen. Nun, sie wurde also über die Wünsche des Gutachters* aufgeklärt und anschließend sollten die gewünschten Umgangskontakte festgelegt werden. Sie schlug vor mindestens sechs Termine in den nächsten zwei Monaten zu vereinbaren, damit auch ganz sicher mindestens vier davon Zustande kämen. Spätestens an dieser Stelle waren das Hannibaellchen und ich endgültig genervt. Den Wünschen eines Gutachters* zu entsprechen ist das eine, ihn im vorauseilenden Gehorsam zu folgen aber das andere und im diesem Sinne hätte ich mir an dieser Stelle eher eine standfeste ASD-Person gewünscht, die den gehörigen Aufwand dieser Terminorganisation im Blick hat (alle müssen Zeit haben, Räumlichkeiten im Pflegekinderdienst müssen frei sein, etc.) und dementsprechend auch gegenüber dem Gutachter* eher den Arsch in der Hose hat zu rechtfertigen, wenn ’nur‘ drei Umgänge vor dem Gutachten stattfanden. Wie erwartet stieß der Vorschlag von Frau K* auch bei den anderen Anwesenden nicht auf Begeisterung und nachdem wir es gerade so mit Ach und Krach schafften vier Termine zu finden, an denen alles passt, gab Frau* K. ihren Wunsch widerwillig auf. Das nächste Dilemma ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Frau* H. (Pflegekinderdienst) bestand nämlich darauf dass Frau* S. jeden Morgen vor den Umgangskontakten anrufen müsse und wir nur, wenn sie sich meldet (also dran denkt) zum vereinbarten Termin kommen. Damit möchte Frau* H. vermeiden, dass wir unnötigen Stress haben und wirklich nur dann kommen müssen, wenn auch Frau* S. kommt. Bei den Umgängrn mit den Geschwistern der Hummel hatte Frau* H. schon gute Erfahrungen mit diesem Vorgehen gemacht. Dementsprechend kannte Frau* S. es auch schon. Tja, Frau* K. kommentierte Frau* H.s Aussage dennoch mit: ‚Sie meinen wohl, dass Sie Frau* S. am Morgen anrufen und an den Termin erinnern?!‘ Das brachte nun wiederum Frau* H. in eine doofe Position, denn selbstverständlich hatte sie es nicht so gemein. Es kann nicht ihre Aufgabe sein die leiblichen Eltern an Termine zu erinnern, schließlich sollten Zuverlässigkeit und Kooperationswille absolute Voraussetzungen für den Umgang mit den Kindern sein. Das gilt in unserem Fall umso mehr, da es sich hier um eine Gutachtensituation handelt und solche Erinnerungen zu einem ganz falsches Bild von der Zuverlässigkeit von Frau* S. führen könnten. Frau* H. musste nun also noch einmal bekräftigen, dass Frau* S. diejenige sein wird, dir sich morgens melden müsste und nicht anders herum. Das brachte wiederum Frau* S. in die Position der Buhfrau*, führte es doch ihre Unzulänglichkeiten direkt vor. Wir sind allerdings einfach froh, dass Frau* H. auf ihr Vorgehen beharrt hatte.

Frau* S. hielt sich übrigens während des gesamten Gespräches sehr bedeckt und stöhnte nur ab und zu mitleidserregend – ob wegen der Hitze oder aus anderen Gründen kann ich nicht sagen. Das war auch der Grund, warum die Gesamtsituation von allen Beteiligen als sehr angespannt empfunden wurde (kein Vergleich zum Tag der Taufe). Frau* K. hatte wohl ständig das Bedürfnis den Termin aufzulockern und Frau* S. aus ihrem Schweigen zu locken. Einer der Versuche bestand beispielsweise darin Frau* S. völlig unabgesprochen mit allen anderen Anwesenden einen Umgangskontakt mit der Hummel nach dem Hilfeplangespräch anzubieten. Wir fielen in diesem Moment aus allen Wolken. Auch Frau* H. (die die Umgänge ja immer begleitet) teilte mit, dass sie im Anschluss keine Zeit hätte und Hilfeplangespräch und Umgang zwei völlig verschiedene Termine sind, die auch getrennt voneinander vereinbart werden müssen. Auch wenn ich es schon einmal gesagt habe: Wir sind einfach wirklich froh, sie zu haben. Auch die Vormündin* der Hummel (Frau* D.) bezog eindeutig Position gegen diesen Vorschlag. Tja, und so endende dieses Gespräch eher schlecht als recht nach einer halben Stunde und war damit ‚das kürzeste Hilfeplangespräch das Frau* K. bis jetzt erlebt hat‘. Wir verließen noch alle gemeinsam das Gebäude, dann ging Frau* S. nach links und wir anderen nach rechts. Im Gespräch auf dem Weg zur U-Bahn konnten wir noch unsere Gedanken und Empfindungen zum Termin mit Frau* H. und Frau* D. abgleichen. Sie hatten die Situation größtenteils genauso erlebt wie wir. Dann trennten sich unsere Wege.

Zwei Tage später mussten die vereinbarten Ungangstermine noch einmal vollständig neu verhandelt werden, da der benötigte Raum im Pflegekinderdienst zu den vereinbarten Tagen schon besetzt war. Nun gibt es vor dem begutachtet Umgang nur höchstens drei Termine, was uns natürlich sehr recht ist. Frau* H. gab dies an den Gutachter* weiter, der noch nicht einmal nachfragte, warum es keine vier Termine seien. Dafür erfuhren wir, dass der Umgang erneut von seiner Kollegin* begutachtet werden wird und nicht von ihm…

Naja, wir genießen nun die letzten zwei Tage des ersten Urlaubs mit der Hummel und harren der Dinge, die da kommen werden. Mehr als die wohl bekannte gute Miene zum bösen Spiel bleibt uns schließlich auch nach fast einem Jahr Gerichtsprozess (an dem wir übrigens nach wie vor nicht offiziell beteiligt sind) nicht übrig. In diesem Sinne könnt ihr euch also schon auf das nächste Update freuen, oder sich nicht. Es kommt bestimmt.

11 Kommentare zu „Mit uns kann staat es ja machen…

  1. Ich schicke euch viel Kraft! Ich kann ja verstehen, dass mit der Frage, wo das Kind aufwachsen soll, nicht leichtfertig umgegangen wird – aber diese Willkür der begutachtenden Person, die einfach was festlegt und dann doch wieder selbst nicht vor Ort sein wird, das ist echt ätzend!

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    1. Wenn es wirklich darum Ginge im Sinne der Hummel zu entscheiden, würden wir alle Spiele mitmachen, aber dass es hier eben nicht um das Kindeswohl, sondern ausschließlich irgendwelche zu befriedigenden Bürokratiemonster geht, wurde leider schon mehr als einmal bewiesen… alleine die Tatsache, dass der Prozess nun schon fast ein Jahr andauert ist einfach schrecklich. Wäre das Kindeswohl der Wichtigste Indikator, würden sich alle darum bemühen die Entscheidung so schnell wie möglich herbei zu führen und nicht erst einmal über ein halbes Jahr für das Gutachten brauchen…

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      1. Liebe noelana, ich wünsche Euch auch viel Kraft, das alles zu überstehen. Dass von Seiten des Jugendamtes leider nicht immer das Kindeswohl an erster Stelle steht, mussten wir leider (in diesem Fall bei der Kindergartenplatzvergabe im Zuge eines Umzugs mitten im Kindergartenjahr) auch schon erfahren. Sehr frustrierend und auch wirklich schmerzhaft, wenn man sieht, wie solche kleinen Menschenkinder zum Spielball werden, weil irgendwelche Zahlen oder andere Interessen im Fordergrund stehen – und bei Euch geht es ja noch um ganz andere Dimensionen. Liebe Grüße!

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      2. Danke für die lieben Worte! Es ist egal, ob im Kleinen oder im Großen: das Wohl der Beteiligten Personen sollte immer im Vordergrund stehen… Stattdessen geht es um Geld, Statistiken, Nationalismus, Faulheit…

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  2. O je, da wird man ja schon beim Lesen ganz wirr.
    Dass ihr bei diesen Voraussetzungen Angst haben müsst, die Hummel wieder zu verlieren glaube ich nicht. Es besteht ja offensichtlich gar keine Bindung. Trotzdem ist das Ganze sehr anstrengend für das Kind, von euch mal nicht zu reden.Aber vielleicht besser mit einem Baby als später mit einem Kleinkind, das würde bestimmt noch mehr verunsichert werden.
    Ihr seid doch bei allen Kontakten dabei?
    Wir hatten bei einem Kind lange die Regelung die Sozialarbeiterin ruft einen Tag vorher an und lässt sich den Termin bestätigen und dann erst sage ich dem Kind Bescheid, trotzdem klappte ein erheblicher Teil der Kontakte nicht.
    Manche Menschen können nicht besser.
    Liebe Grüße
    Natalie

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    1. Hallo 🙂 Danke für deine lieben Worte! Ja, wir sind dabei und wirkliche Angst haben wir nicht, aber es ist anstrengend und so weit weg vom Kindeswohl wie ich es mir nur vorstellen kann. Das nervt mich… Ja, sie Erfahrungen mit leiblichen Eltern sind leider doch häufig die selben… ABER das kann nicht das Problem der Hummel, oder von uns Pflegeeltern sein…

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  3. Ich finde, diese ganze Geschichte liest sich doch ziemlich nervenaufreibend. Hut ab, wie ihr das alles so schafft und im Sinne eures Kindes und eures familiären Zusammenhalts doch auch immer wieder einiges an Willkür und Unsicherheiten hinnehmen müsst.
    Herzliche Grüße!

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    1. Die Hummel hat uns zu einer Familie gemacht. Sie ist das Beste das und passieren konnte… Dennoch ist es schon hart für uns, dass wir aus der für uns heftigen Kinderwunschzeit in diese ganz andere aber auch heftige Familienzeit gerutscht sind. Ich wünschte mir irgendwann einmal Ruhe, aber die ist vermutlich nur eine Illusion 😉 wir müssen uns einfach immer wieder vor Augen halten, dass es nicht besser gehen hätte können! Einen Monat nach meiner letzten Fehlgeburt waren wir schon zu dritt. Das Gefühl war unbeschreiblich und dieses Glück ist uns passiert! Die Hummel ist unser Glück 🙂 für sie stehen wir nun auch das Gerichtsding durch, ohne einzuknicken!!

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