Trotzkopf in zwei Variationen

Hallo ihr Lieben,

ich war gestern Abend und heute Morgen wieder fleißig und hier könnt ihr die Ergebnisse sehen:

Entstanden sind zwei Trotzkopf-Shirts nach dem FreeBook von Schnabelina, einmal in Größe 50 und einmal in 56. Inspiriert hat mich dabei der Blog „Kleine Stöpsel“, denn hier sind vor Kurzem diese beiden wunderschönen Restepullies nach besagtem Schnitt vorgestellt worden. Aufgrund des Halsausschnitts in Wickeloptik lässt sich der Trotzkopf auch bei Säuglingen schön über den Kopf ziehen. Das war einer der Gründe, warum ich den Schnitt unbedingt einmal nähen wollte. Die Gelegenheit dafür ergab sich gestern Abend. Die Anleitung habe ich nur kurz überfolgen, denn der Schnitt erklärt sich fast von selbst.

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Angefangen habe ich dann mit einem Trotzkopf in Größe 56 aus dem Stoffonkel-Stoff „Monster Tuin“ in blau. Den hatte sich das Hannibaellchen vor Kurzem ausgesucht. Kombiniert habe ich ihn mit je einem hellblauen und einem grauen Reststück Jerseystoff. Das Nähen machte mir wie erwartet keine Probleme, auch die Armbündchen gelangen mir dieses Mal recht gut. Besonders schön finde ich die Ziernaht, die ich beim Halsbündchen und am unteren Saum einsetzte.

Leider fällt der Trotzkopf-Schnitt wohl sehr groß aus. Im Vergleich zu meinem letztes entstanden Hoodie in Größe 62 gibt es keinen Größenunterschied und so ist das Shirt dem Hummelchen im Moment noch zu groß. Unsere Kleine ist zwar bereits sieben Wochen alt, aber aufgrund ihres sehr geringen Geburtsgewichts (2860g) ist sie immernoch eher schmächtig. Im Moment wiegt sie 4020g und ist ca. 53cm groß. Deshalb passen auch noch einige Kleidungsstücke in 50.

Als ich dann heute morgen nach dem letzten Fläschen-geben erneut nicht einschlafen konnten, wärend das Hannibaellchen und die Hummel bereits wieder friedlich schlummerten, schlich ich mich also an meine Nähmaschine und nähte einen Trotzkopf in der Größe 50. Auch dieser entstand aus einem Stoffonkel-Stoff und zwar dem Biojersey „Kakteen“ den es im Sale als Reststück gab. Kombiniert habe ich den Stoff dieses Mal lediglich mit einem grünen Bündchen. Ziernähte gab es auch wieder. Ich probierte jedoch einen anderen Stich, der mir leider nicht so gut gefällt. Dennoch finde ich das Ergebnis auch recht gelungen und – es passt. Wir haben den neuen Trotzkopf heute morgen gleich angezogen, weshalb es auch nur Tragebilder gibt.

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Wie ihr seht kann die Hummel sogar in dieses Oberteil noch ein bisschen reinwachsen 🙂

 

 

 

Schnitt: FreeBook Trotzkopf-Shirt von Schnabelina
Stoffe: Bio-Jerseys „Monster Tuin“ und „Kakteen“ von Stoffonkel, grünes Bündchen, hellblaue und dunkelgraue Jersey-Reststücke
Verlinkt in: Menschen(s)Kinder, SewMini, KiddiKram, ichnähbio, Biostoff-Linkparty, Shietwetter-SewAlong

PS: Ich musste diese Blogpost zweimal verfassen, da WordPress ihn beim ersten Mal zwar angebtlich „veröffentlichte“ er aber nie erschien und dann auch nicht in den Entwürfen gespeichert war. Sowas nerviges :/

8 Kommentare zu „Trotzkopf in zwei Variationen

  1. Sehr hübsch, die beiden Shirts, liebe Noelana. Der Monsterstoff ist ja herzallerliebst, aber auch die Kakteen sind wunderschön.

    Das Schöne, wenn es den Kleinen noch zu groß ist, ist, dass da die Zeit ja für die Shirts spielt. 😉

    Bei WordPress passiert es mir auch manchmal, dass – warum auch immer – als Veröffentlichungsdatum irgendein Datum voreingestellt ist, das laaaaange in der Vergangenheit liegt. Dann finde ich die Beiträge quasi auch nicht mehr, da sie ja irgendwo unter den älteren Beiträgen chronologisch einsortiert sind. Vielleicht war das bei dir auch der Fall?

    Viele Grüße
    Anni

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  2. Beide Shirts sind super schön geworden! So Mitwachsshirts sind ja immer gut. Vielen Dank für den Tipp, dass der Trotzkopf gross ausfällt. Genau der steht auf meiner List – in 50 unser Geburtsgewicht war ähnlich und passende Kleidung ist noch rar …
    GLG Kerstin

    Gefällt 1 Person

  3. Den Trotzkopf mochten viele meiner Freunde, an die ich ihn verschenkt habe immer besonders gern – vor allem die Männer, weil er sich so toll anziehen lässt und besser zu groß wie zu klein. Mir gefallen beide Expemplare sehr gut – sie wirken so frisch und vergnügt. LG Ingrid

    Gefällt 1 Person

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