Wie ich meinen Körper hassen lerne…

Eigentlich gäbe es so viel Schönes zu erzählen.

Finanziell sieht es endlich gut bei uns aus und wir können sogar etwas sparen, nächsten Monat fahren wir das erste Mal für länger als vier Tage gemeinsam Urlaub, wir konnten unsere erste ICSI tatsächlich von der Steuer absetzen, meine Kolleg*innen und meine Chefin sind die Besten die ich mir wünschen könnte, nächstes Wochenende campen wir mit tollen Freunden im Rahmen eines Festivals mit unserer Lieblingsband als Hauptakt, gestern waren wir auf einem Dyke*Marsch für mehr lesbische Sichtbarkeit und es war toll,… Die Liste ließe sich lange fortführen. Doch was ist das alles wert, wenn man die zweite biochemische Schwangerschaft in Folge erlebte und bald mitansehen muss, wie mein Körper das zweite mal ein Hummelchen ausschwemmt? Wir warten auf die Blutung, damit es endlich ein Ende nimmt. Mehr können wir nicht mehr tun… Unser Weg wird weiter gehen, aber nicht mehr so. Ich möchte mich selbst nicht hassen…

6 Kommentare zu „Wie ich meinen Körper hassen lerne…

  1. Ich schicke Euch unbekannterweise eine virtuelle Umarmung ❤
    Nehmt Euch Zeit zum Trauern, seid wütend, lasst die Verzweiflung raus und akzeptiert all die Gefühle, die da kommen. Vermutlich wird es nie ganz aufhören, weh zu tun, aber es wird besser. Ehrlich.

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