Hallo ihr Lieben ,

entschuldigt die lange Pause zwischen dem letzten Blogeintrag und diesem. Es ist viel passiert in der Zwischenzeit, aber nichts davon war so wichtig, als dass es mir einen eigenen Eintrag wert gewesen wäre. Nun das hat sich jetzt geändert…

Und zwar nehme ich inzwischen seit acht Wochen L-Thyroxin für meine Schilddrüse. Die Dosis wurde alle zwei Wochen erhöht, weshalb ich nun seit zwei Wochen meine Enddosis von 75 µg zu mir nehme. Gestern war ich bei meinem Hausarzt*, um den TSH-Wert bestimmen zu lassen und dieser liegt inzwischen bei 0,48 und ist damit schon fast zu niedrig. Gerade habe ich im Uniklinikum in Würzburg angerufen und *trommelwirbel* wir haben einen Termin zur Vorbesprechung der IVF und zur Medikamentenplanerstellung am Montag, den 11.09.2017. Ja, in drei Tagen! Mein erster Zyklustag war der 29.08.2017. Das heißt für mich, bei meiner Zykluslänge von ca. 31 Tagen, dass die Hormonbehandlung voraussichtlich Ende diesen Monats (um den 30. rum) anfängt. Ich bin gespannt, was die Ärzt*innen am Mittwoch erzählen. Da das Hannibaellchen im Moment Urlaub hat, kann sie sogar mitkommen. Da freue ich mich sehr darüber. Die letzten beiden Termine konnten wir nämlich nicht gemeinsam machen.

Auch sonst hat sich einiges in unserem Leben ergeben. Seit Anfang diesen Monats bin ich wieder „arbeitslos“, wenn man es so nennen möchte. Zu tun habe ich nämlich genug. Das wurde auch nicht weniger, als mich meine Promotionsbetreuerin* von Uni-Seite darauf ansprach, ob ich Lust hätte ein Semesterseminar an der Uni zu einem von mir gewählten Thema zu geben. Konkrete Absprachen gibt es noch keine, aber es könnte in Richtung „geschlechtssensible Arbeitsfelder in der Pädagogik“ gehen. Mal sehen, was meine Dozentin davon hällt! Parallel bereite ich auch noch einen Vortrag für meine alte Hochschule zur aktuellen Situation von LGBTTIQ vor und die ersten Vorarbeiten für meine Dissertation wären auch langsam einmal fällig. Bis jetzt habe ich fast nur Orga-Kram hierfür erledigt. Meine Anmeldung als Doktorandin steht auch noch aus. Meine Tage sind im Moment also wirklich gut gefüllt. Dennoch hatte ich gestern ein Bewerbungsgespräch für eine 20-Stunden-Stelle in einer HIV/AIDS-Beratungsstelle. Auf den Job hätte ich tatsächlich große Lust und das Gespräch lief sehr gut. Andererseits habe ich mich bei der Heinrich-Böll-Stiftung für ein Promotionsstipendium beworben und ich hoffe wirklich, dass ich dort genommen werde. Endgültig erfahren werde ich das allerdings erst nächstes Jahr und bis dahin wäre es schon gut einen Job (mit weniger Stunden als mein Alter) zum Überbrücken zu haben. Das tut mir aber wiederum für die Einrichtung leid, die eine längerfristige Besetzung der Stelle sicher sinnvoller fände… Na, wir werden sehen.

Auch wenn bei mir gerade alles im Wandel zu sein scheint, der Kinderwunsch bleibt und wird nicht hinten angestellt! Montag kann ich schon mehr berichten!

Bis dahin!

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