Hallo ihr lieben Mitleser_innen,

bei uns ist in den letzten Tagen viel passiert und leider nicht besonders viel Gutes. Das Hummelchen hatte damit zwar nichts zu tun, aber ich möchte euch euch trotzdem berichten, was so vorgefallen ist:

Das Hannibaellchen klagte Montagabend beim gemeinsamen Sofaausspannen über starke Rückenschmerzen. Sie fühlte sich arg verspannt und nahm deshalb auch Schmerzmedikamente. Leider schlugen diese kaum an und so gingen wir früh zu Bett, damit sie sich ausruhen kann. Um 02:00 Uhr nachts weckte sie mich und meinte, sie halte die Schmerzen nicht mehr aus. Diese würden immer schlimmer werden und nichts helfe. Nach kurzem Hin- und Herüberlegen fuhr ich mit ihr in das nächste Krankenhaus in die Notaufnahme. Dort war wie vermutet nichts los. Uns wurde jedoch mitgeteilt die Klinik hätte keine_n zuständigen_n Arzt/Ärztin für Rückenleiden hier. Auf Nachfrage, wo wir denn stattdessen hinfahren sollten, hieß es, wir könnten dennoch bleiben.

Das Hannibaellchen wurde kurz abgetastet und es wurde bestätigt, dass der Schmerz vom Rücken käme. Blutbild sei unauffällig und so erhielt sie eine Schmerzinfussion und das sollte es gewesen sein. Nachdem diese jedoch überhaupt nicht wirkte, gab es noch ein stärkeres Schmerzmittel hinterher. Auch diese wirkte kaum und so fuhren wir eher unzufrieden wieder nachhause, wo sie sich vor der Haustür übergab. Wir wollten gleich in der Früh zu unserem Hausarzt fahren und uns weiterverweisen lassen. Schlafen konnten wir leider nicht mehr und spätestens als das Hannibaellchen nach einer halben Stunde im Bett wieder vor Schmerzen ächzte, war mir klar, dass die Infussion nicht mehr wirkte. Um 07:30 Uhr meinte sie dann, dass sie es nicht schaffen wird zu ihrem Hausarzt zu gehen. Sie konnte nicht aufstehen und musste sich erneut übergeben. Ich rief den Krankenwagen und mit diesem fuhren wir in eine andere Klinik, welche sowohl auf Rückenleiden, als auch auf Innere Medizin spezialisiert ist. In einem Ärztemarathon wurden wir dort von A nach B geschickt und nach fünf Stunden warten und rennen gab es endlich eine Diagnose:

Hannibaellchens Galle war stark verändert, entzündet, teils abgestorben und es konnten auch Gallensteine erkannt werden. Eine NotOP sollte noch am Tag selbst stattfinden. Wir checkten also stationär ins Krankenhaus ein. Um 23:30 Uhr wurde sie tatsächlich noch operiert und ich erhielt um kurz nach Mitternacht den befreihenden Anruf, dass alles gut gegangen sei.

Am nächsten Tag war das Hannibaellchen schon fast wieder die Alte. Die Schmerzen waren weg und auch die Wunden verheilen gut. Sie wird am Freitag (morgen) schon wieder entlassen. Ihr glaubt garnicht, wie erleichtert ich deswegen bin… Sie mit solchen Schmerzen zu sehen war schrecklich für mich, vor allem, weil anfänglich lange nicht klar war, was sie hat. Es hätte viel schlimmer sein können. So gesehen sind wir wirklich froh, dass es nur die Galle ist. Besonders emotional war ein Moment am Nachmittag vor der OP, als Hannibaellchen Tränen in den Augen hatte, weil sie so große Angst davor hatte, dass etwas schief geht und sie mich und evtl. auch ein gemeinsames Kind im Stich lässt… Zum Glück ist ja alles gut gegangen bienen-smilies-0007

Jetzt am Schluss noch Kurz zum Hummelchen: Ich bin ja heute ES+5. Anzeichen kann man zu diesem Frühen Zeitpunkt noch nicht haben, wie ihr wisst. Einbilden tut man sie sich trotzdem, wie ihr wisst ^^ In meinem NFP-Zyklus könnt ihr mehr dazu lesen!

Ich halte euch natürlich auch weiter auf dem Laufenden!

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