Bei diesem Eintrag handelt es sich weder um ein Update zum derzeitigen Stand, noch einen politisch/gesellschaftskritischen Post. Es geht hier vielmehr um einen (leicht skurrilen) Netzfund, der eigentlich gar nix mit dem Inhalt dieses Blogs zu tun hat, wohl aber mit seinem Titel.

Oder Kurz: Es geht um Hummeln! bienen-smilies-0007

Wie diese englische Studie nun gezeigt hat, können Hummeln nämlich lernen, Werkzeuge zu benutzen und komplexe Probleme zu lösen. In einem Experiment kamen Hummeln nur an einen Tropfen Zuckerwasser, wenn sie es schafften eine kleine Scheibe mit dem Tropfen an einer Schnur unter einer Plexiglasscheibe herauszuziehen (Hier gibt es auch ein sehr süßes Video davon). Von 110 Hummeln schafften das zunächst genau zwei. Nun könnte man zurecht sagen, dass das keine all zu tolle Quote ist. Die Forscher stellten jedoch schnell fest, dass die Hummeln, welche diese beiden dabei beobacheten, bald in der Lage waren, das Kunststück ebenfalls zu vollbringen. Anders gesagt: Hummeln behalten ihr Wissen nicht nur für sich sondern lernen sozial voneinander und sind damit um einiges schlauer, als bisher angenommen wurde.

Auch wenn mich das nun nicht all zu sehr überrascht (schließlich hab ich ja schon immer gewusst, dass Hummeln schwer unterschätzt werden!), finde ich dieses Forschungsergebnis aus mehreren Gründen sehr herzerwärmend. Zum einen, weil es mal wieder zeigt, dass wir Menschen Jemanden oder Etwas nie unterschätzen sollten. Es gibt immer die Möglichkeit, dass wir einfach (noch) nicht gut genug verstehen und dadurch ungerecht denken oder handeln.

Zum anderen macht es Hoffnung, wenn so winzige Wesen wie Hummeln eine Sozialstruktur hinbekommen, in der alle voneinander zum gemeinsamen Vorteil lernen können. Mal ganz ehrlich, wie schwer kann es dann für uns wohl sein? Wir müssen nur oft genug die Leute beobachten und nachmachen, die am richtigen Faden ziehen.

Liebe Grüße

Hannibaellchen

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